URL: www.st-johannes-cbs-speyer.de/aktuelles/presse/nach-drei-wochen-umzug-angekommen-0bcb8639-fc10-429b-99b0-2d50ad000d4c
Stand: 22.03.2016

Pressemitteilung

Nach drei Wochen Umzug angekommen

Mit einem Gottesdienst am Patronatstag des Namensgebers Johannes wurde das „Ankommen“ gefeiert: Das Caritas-Förderzentrum St. Johannes ist in das ehemalige Altenzentrum St. Franziskus in Friesenheim umgezogen. Harte Wochen liegen hinter den Mitarbeitern, den Bewohnern und den Besuchern der Tagesstätte: Drei Wochen dauerte der Umzug, beginnend mit dem Abbau und Wiedereinbau der Küche. Schon vorher war einiges zu tun, wie Einrichtungsleiterin Christine Stadler berichtet: Aus den Doppelzimmern wurden Einzelzimmer, aus den ehemaligen Pflegebädern im Erdgeschoss wurden Arbeitsräume für die Tagesstätte,  und auch in den Brandschutz wurde viel investiert – unter anderem wurde ein zweiter Fluchtweg gebaut.

39 Heimplätze und ein Notfallplatz wurden in dem ehemaligen Altenzentrum errichtet. 27 Bewohner, die schon vorher dezentral wohnten, sind in der Innenstadt wohnen geblieben. Von der Tagesstätte mit insgesamt 50 Plätzen sind 25 von Menschen belegt, die extern wohnen und leben. Die Angebote der Tagesstätte sind gleich geblieben: Die Besucher erledigen arbeitsähnliche Tätigkeiten – unter anderem  zur Vorbereitung auf eine Tätigkeit in einer Werkstatt oder dem ersten Arbeitsmarkt -, sie erhalten Freizeitangebote, erleben eine Tagesstruktur und können sich im offenen Atelier kreativ und künstlerisch betätigen. „Viele haben beim Umzug und den Vorbereitungen mitgeholfen“, erzählt Christine Stadler. Die Gruppe, die schon vorher für die Außenpflege zuständig war, ist auch jetzt wieder engagiert bei der Arbeit.

Die Unterkunft in der Bexbacher Straße ist nur auf Zeit angelegt. Mindestens zwei Jahre wird es wohl dauern, bis das Gebäude in der Kaiser-Wilhelm-Straße abgerissen und nach den aktuellen Bedürfnissen neu gebaut ist. Darin unterkommen wird dann auch das Förderzentrum St. Michael für Menschen mit Multipler Sklerose.

Die Reaktionen der Bewohner auf die neue Umgebung sind zweigeteilt, weiß die Einrichtungsleiterin: “Einerseits vermissen sie den Kontakt in die Innenstadt, die Einkaufsmöglichkeiten und die Lebendigkeit.“ Auch für die dezentral wohnenden Klienten ist es nun teilweise schwieriger, die Tagesstätte zu erreichen. Auf der anderen Seite genießen die Bewohner aber die Geräumigkeit ihrer Einzelzimmer mit eigener Dusche und Balkon sowie die Ruhe in der Umgebung.

 

Herausgegeben vom Caritasverband für die Diözese Speyer
Copyright: © caritas  2020