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Stand: 22.03.2016

Pressemitteilung

Advent in der Tagesstätte des Caritas-Förderzentrums St. Johannes

Die große Weihnachtsfeier im Caritas-Förderzentrum St. Johannes findet am Mittwoch, 20.12.2017, statt. Es ist die zweite und letzte im Ausweichdomizil in der Bexbacher Straße; die Einrichtung für psychisch erkrankte Menschen hat es so lange bezogen, bis der Neubau in der Kaiser-Wilhelm-Straße bezugsfertig ist. Aber im Foyer deutet nichts darauf hin, dass die Bewohner und Besucher der Tagesstätte in einem Provisorium leben – im Gegenteil. Es ist vorweihnachtlich geschmückt mit selbst gestalteten Engeln und einer Krippe, überall zieren Sterne Türen und Glasflächen.

Advent in der Tagesstätte des Caritas-Förderzentrums St. JohannesSilke Wolf am Empfang

„Wir bieten viel an in der Vorweihnachtszeit“, erzählt Ulrich Thul, Leiter der Tagesstätte. Hier sorgen Ergotherapie, Arbeitsgruppen, Gesprächskreise, Essen und vieles mehr für einen abwechslungsreichen und sinnvollen Tagesablauf. Geöffnet ist die Tagesstätte montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr für Bewohner von St. Johannes und für Externe.
In der Ergotherapie werden weihnachtliche Dinge wie Schmuck, Tischdeko, Weihnachtskarten, kleine Geschenke oder Weihnachtskrippen und –figuren hergestellt.

Einzelne Besucher musizieren gemeinsam und werden auch die Weihnachtsfeier mitgestalten.
Sie startet mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Dietrich-Bonhoeffer-Kapelle des Hauses. Beim Weihnachtsessen, einem Drei-Gänge-Menü, „wird sich die Küche wieder selbst überbieten“, ist Thul überzeugt. Er freut sich auch darauf, dass die Tische festlich eingedeckt werden und bei dieser Gelegenheit die Mitarbeiter des Hauses den Kunden – Bewohner und Besucher der Tagesstätte – servieren werden. Wer möchte, kann sich am Wichteln beteiligen. „Ich finde es gut, dass sich die Leute auch Gedanken darüber machen, womit sie Anderen eine Freude bereiten“, sagt der Tagesstättenleiter. „Und manche Geschenke beeindrucken mich, weil ich sehe, wie viele Gedanken dahinter stecken.“

In den Wochen vor Weihnachten ist es ihm auch wichtig, Zeit zu haben für „informelles Zusammensitzen“, wie er es ausdrückt. „Da reden und erzählen wir viel“, sagt er. Denn jetzt kommen bei vielen Besuchern der Tagesstätte Erinnerungen hoch – gute und nicht so gute. „Das kann die Menschen unangenehm berühren und sie werden melancholisch.“ Gut ist es, wenn ein Betreuer oder eine Bezugsperson solche Gespräche leitet, weiß Thul aus Erfahrung – und zugleich sei es enorm wichtig, sich diese Zeit zu nehmen, in der die Besucher Gemeinschaft erleben und ihre Nische finden, in der sie zur Ruhe kommen können.
„Das hat auch etwas mit Achtsamkeit zu tun – inmitten des Trubels und auch angesichts von Optimierung, Leistungsnachweisen und der Hektik, die am Jahresende immer aufkommt.“

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